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Dr. Steffen Sigmund

Forschungsprofil

Klassische und Aktuelle soziologische Theorie | Kultursoziologie | Vergleichende Institutionenanalyse | Kunstsoziologie | Zivilgesellschaft

Im Zentrum meiner gegenwärtigen Forschung stehen zum einen soziologiegeschichtliche Problemstellungen (bspw. Geschichte des Max Weber Instituts), wobei ein eigenständiger, weitgehend konstellationsanalytisch und kultursoziologisch geprägter Ansatz verfolgt wird. Zum anderen werden Fragen im Rahmen der Kunstsoziologie theoretisch und empirisch bearbeitet, sowie an das Werk von Max Weber anschließende Fragestellungen.

Ein weiteres Forschungsinteresse gilt der Einsamkeitsthematik und Überlegungen zu einer Soziologie der Einsamkeit.

Ausgewählte Publikationen

  • Sigmund, Steffen (2025): Zivilgesellschaft, in: Endreß,M. und Rampp (Hrsg.): Politische Soziologie. Handbuch. Baden-Baden: Nomos 2025. S. 709-725.
  • Sigmund, Steffen (2023): „Soziologie in Heidelberg: Von Max Weber zum Max-Weber-Institut“, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt 27, S. 291–299.
  • Sigmund, Steffen/ Barjaktarević, Aleksandra (2022): „Präsentation auf Zeit – Wirkung auf Dauer. Zur Institutionalisierung einer Idee“, in: Paul Buckermann (Hrsg.): Die Welten der documenta. Wissen und Geltung eines Großereignisses der Kunst, Weilerswirts: Vehlbrück, S. 207–223. Sigmund, Steffen (2021): „Sozialvermögen und Altruismus. Ressourcen der Gesellschaft“, in: Aurel Croissant (Hrsg.): Ressourcen, Heidelberg: Heidelberg University Publishing, S. 91–109.
  • Müller, Hans-Peter/Sigmund, Steffen (Hg.) (2020): Max Weber Handbuch. 2. Auflage. Berlin
  • Müller, Hans-Peter/Sigmund, Steffen (Hg.) (2017): Theoriegeschichte in systematischer Absicht. Tübingen
  • Sigmund, Steffen: (2010): „Fair und rational? Handeln in institutionellen Konstellationen“, in: Gert Albert und Steffen Sigmund (Hrsg.): Soziologische Theorie kontrovers (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie Sonderband 50), Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 137–146.
  • Sigmund, Steffen (2008): „Ist Gemeinwohl institutionalisierbar? Prolegomena zu einer Soziologie des Stiftungswesens“, in: Steffen Sigmund, Gert Albert, Agathe Bienfait und Mateusz Stachura (Hrsg.): Soziale Konstellation und historische Perspektive. Festschrift für M. Rainer Lepsius, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 81–103.
  • Sigmund, Steffen, et al. (Hrsg.) (2003): Das Weber-Paradigma. Studien zur Weiterentwicklung von Max Webers Forschungsprogramm. Tübingen: Mohr Siebeck
  • Sigmund, Steffen (2001): „Zwischen Altruismus und symbolischer Anerkennung. Überlegungen zum stifterischen Handeln in modernen Gesellschaften“, in: Roland Becker, Andreas Franzmann, Axel Jansen und Sascha Liebermann (Hrsg.): Eigeninteresse und Gemeinwohlbindung: kulturspezifische Ausformungen in den USA und Deutschland, Konstanz: UVK, S. 213–231.

Lebenslauf

Table

Seit 2007
Akademischer Direktor am Max Weber Institut für Soziologie, Ruprecht Karls Universität Heidelberg
10/2012 – 03/2017
Studiendekan der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Ruprecht Karls Universität Heidelberg
10/2011 – 09/2013
Institutsdirektor am Max Weber Institut für Soziologie, Ruprecht Karls Universität Heidelberg
10/2010 – 2017
Vertretungsprofessur – Lehrstuhl Empirische Makrosoziologie am Max Weber Institut für Soziologie, Ruprecht Karls Universität Heidelberg
2006 – 2016
Vertrauensdozent Heinrich Böll Stiftung
2006 – 2015
Mitglied des Kuratoriums des Zentrums für soziale Innovationen und Investitionen (CSI)
Seit 2006
Mitherausgeber der Reihe Studien zum Weber Paradigma, Verlag Sozialwissenschaften (VS)
2004 – 2007
Akademischer Oberrat am Max Weber Institut für Soziologie, Ruprecht Karls Universität Heidelberg
2001 – 2004
Akademischer Rat am Max Weber Institut für Soziologie, Ruprecht Karls Universität Heidelberg
1993 – 2001
Leitender Redakteur des Berliner Journals für Soziologie
1997
Promotion zum Dr. rer. soc., Humboldt Universität zu Berlin
1992 – 2001
Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Assistent am Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt Universität zu Berlin
1991 – 1992
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg
1991
Magisterabschluss Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg

Externe Funktionen

  • 2009–2018: Vorsitzender des Vorstands der Bürgerstiftung Heidelberg
  • Seit 2018: Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Heidelberg
  • Seit 2011: Mitglied des städtischen Arbeitskreises zur Erarbeitung von Leitlinien systematischer Bürgerbeteiligung, später dann Arbeitskreis zur Evaluation der Leitlinien
  • 2014–2017: Mitglied des Koordinationsbeirats Neues Konferenzzentrum
  • 2020-2024: Mitglied der Expertenkreises Modell räumliche Ordnung der Stadt Heidelberg
  • Seit 2021: Vorsitzender Kunstverein Heidelberg

Sonstiges

Vorträge (Auswahl):

  • Das Max-Weber Institut an der Universität Heidelberg. Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums, Max-Weber-Instituts für Soziologie, Universität Heidelberg am 10.05.2023.
  • Altruismus und Sozialvermögen und die Stadtgesellschaft – Überlegungen zur Ausstellung Urban Nature. Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Urban Nature“ von Rimini Protokoll (Haug/Huber/Kaegi/Wetzel), 15.07.2022–16.10.2022, Kunsthalle Mannheim am 16.10.2022.
  • Max Webers Soziologie der Cultur-Inhalte. Überlegungen zu Hans-Peter Müllers Interpretation Max Webers. Vortrag im Rahmen des wissenschaftlichen Kolloquiums „Krise und Kritik“, Universität Erfurt am 20.10.2021.
  • Sozialvermögen und Altruismus – Ressourcen der Gesellschaft. Vortrag im Rahmen des Studiums Generale, Universität Heidelberg am 03.06.2019.
  • Neu-Bewertungen: Das Publikum auf der Suche nach dem Besonderen. Vortrag im Rahmen der Heidelberger Music Conference „Das Musikpublikum der Zukunft und der Kult des Besonderen“, Heidelberg am 15. 11. 2018.
  • Zivilgesellschaft(en) in Europa: Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Vortrag im Rahmen des Deutschen Stiftungstags, Karlsruhe am 07.05.2015.

 

Herausgeberschaften:

  • Studien zum Max Weber Paradigma (VS Verlag)