Forschungsprojekte Fehlverhalten in Sportorganisationen: Wie lässt sich die Meldebereitschaft von Sporler*innen erhöhen
Projektbeschreibung
Das gegenwärtige Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern des Sportes durchgeführt. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung von organisationalem Fehlverhalten in Sportorganisationen. Schwerpunktmäßig wird sich mit der Thematik der Spielmanipulation, des Dopings, der sexuellen Belästigung und Diskriminierung auseinandersetzt, die zu einem ständigen dunklen Begleiter des modernen Sportes geworden ist. Neben einer Aufarbeitung der Einstellung und Bereitschaft ist insbesondere die Erarbeitung von evidenzbasierten Präventionsmaßnahmen zur Erhöhung der Meldebereitschaft Teil der Forschung. Hierbei werden bestehende Maßnahmen und Kanäle geprüft, sowie eigene Konzepte im Projektverlauf entwickelt. Für das Bestreben eines fairen Sportes, einer praxisnahen Datenerhebung und Umsetzung der Erkenntnisse findet ein enger Austausch mit den Verbänden und Stützpunkten des Leistungssportes statt.
Projektziele
- Das Projekt analysiert die Meldebereitschaft von Fehlverhalten unter Berücksichtigung des jeweiligen sportartenspezifischen Kontextes.
- Es wird evaluiert, welche Meldekanäle zur Meldung von Fehlverhalten verwendet werden und welche Merkmale und Kontexte auf diese Entscheidungen einwirken.
- Es sollen neue innovative praktische Präventionskonzepte entwickelt und in der Praxis umgesetzt werden.
Neben einer Online-Befragung der Sportler ist eine praktische Untersuchung des Feldes für die Erkenntnisgewinnung notwendig. Aufgrund dessen wird ein Spielkonzept als Schulungseinheit für Weiterbildungsveranstaltungen entwickelt, welche die Doping- und Meldebereitschaft unter Berücksichtigung eines sportlichen Settings in Form eines Wettkampfes erforscht.
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Projektpartner: | heiGOS |
Laufzeit: | 10/2024 – 2027 |

