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Patienten(serien)tötungen und organisationales Schweigen im Krankenhaus
Projektbeschreibung
Das Projekt beschäftigte sich zunächst mit dem Phänomen von Patiententötungen im Krankenhaus und insbesondere der Frage nach einer Erklärung für lange Latenzzeiten im Falle von Serientötungen durch Gesundheitspersonal. Weil Tötungshandlungen jedoch in allen Versorgungszusammenhängen auftreten, steht inzwischen eine Kontext-vergleichende Perspektive im Mittelpunkt, die sich darüber hinaus für die Frage nach der Geltung des von Angeklagten im Hellfeld regelmäßig vorgebrachten Mitleidsmotivs und zudem für Möglichkeiten der Beforschung des Dunkelfelds interessiert.
Table
Laufzeit | seit 2022 |
Volumen | 8.400€ Anschubfinanzierung durch FoF4 |
Folgeprojekte bzw. damit verbundene Projekte | Grauzonen in der Gesundheitsversorgung zwischen Mitleid und Tötungshandlungen Förderung (3.130€) durch das Jellinek Zentrum für Ethik zur Ausrichtung eines interdisziplinären Workshops |
Projektleitung
Forschungsorientierte Lehre im Zusammenhang mit dem Projekt
- WS 2023-24 & SoSe 2024: Forschungsseminar (Bachelor) Tatort Krankenhaus: Patiententötungen, Todesengel und das Schweigen der Organisation (Bär, S.)
Vorträge:
- 4/2024: Hochschule der Polizei Münster, Fortbildungsseminar Schwere Gewaltkriminalität: Tatort Krankenhaus: Patiententötungen, Todesengel und das Schweigen der Organisation
- 7/2024: Universität Heidelberg IÜD, ShowCase Konferenz: Tatort Krankenhaus (simultan übersetzt in sieben Sprachen)
