Soziale Innovationen (CSI) CrESSI – Creating Economic Space for Social Innovation in Europe (2014 - 2018)
Theoriebildung und empirische Untersuchung (qualitative Fallstudien und quantitative Befragung) zu Marginalisierung und sozialer Innovation
Ziel und Aufgabenstellung
Verständnis ökonomischer Grundlagen, Messansätze, Verhältnis zu technologischen Innovationen, politische Rahmenbedingungen und life cycles sozialer Innovationen; Entwicklung politischer Handlungsempfehlungen und Lehrmaterialien
Im Rahmen des Projekts wurde erforscht, wie Politik und (Zivil-)Gesellschaft das Leben der am stärksten ausgegrenzten Bürgerinnen und Bürger in der EU verbessern können. Dazu haben wir in einem internationalen Forschungskonsortium mit Universitäten und Forschungsinstituten in Oxford (Projektkoordination), Budapest, Delft, Greifswald, Pavia, Tampere und Wien untersucht, wie soziale Innovationen einer solchen Ausgrenzung begegnen können. Theoretische Grundlagen waren dabei unter anderem der von Amartya Sen geprägte Capability Approach, das Social Grid Model des deutschen Soziologen Jens Beckert, sowie das Analysemodell gesellschaftlicher Machtstrukturen des historischen Soziologen Michael Mann. Das CSI war im Rahmen des Projekts für die Koordination und Durchführung mehrerer Fallstudien sowie eine Untersuchung der Lebenszyklen sozialer Innovationen verantwortlich, u. a. zentrale Trinkwasserversorgung und sozialer Wohnungsbau.
