Forschung Vergleichende Analyse sozialer Ungleichheiten
Die vergleichende Analyse sozialer Ungleichheit bildet einen zentralen Forschungsschwerpunkt des Max-Weber-Institut. Die vergleichende Analyse sozialer Ungleichheit bildet einen zentralen Forschungsschwerpunkt des Max-Weber-Instituts. Im Zentrum steht die Frage, wie sich soziale Ungleichheiten unter unterschiedlichen historischen, politischen und kulturellen Bedingungen herausbilden, reproduzieren und verändern.
Die Forschung verbindet ökonomische, soziale und kulturelle Perspektiven und analysiert deren Verschränkungen in nationalen und transnationalen Kontexten. Im Fokus stehen dabei zentrale Mechanismen der Ungleichheitsproduktion, etwa Vermögenskonzentration, Klassenstrukturen, ungleicher Zugang zu Wohnraum, Geschlechterungleichheiten sowie die Situation nichtreligiöser und ethnischer Minderheiten. Diese Perspektiven werden durch Arbeiten zu ökonomischen Ungleichheiten im internationalen und historischen Vergleich sowie zu kulturellen Ungleichheiten erweitert, wie sie in den Erfahrungen und Verflechtungen von Muslim:innen und Jüd:innen in Europa und den Vereinigten Staaten sichtbar werden. Zugleich rücken globale Verflechtungen sozialer Ungleichheit („entangled inequalities“) sowie Fragen sozial-ökologischer Transformation und politischer Mobilisierung – insbesondere in Lateinamerika – in den Blick.






